4. Roter Stuhl Horneburg 19.03.2016 Auswertung

Licht und Schatten bei der Ortskernsanierung in Horneburg – so der „Rote Stuhl“.

Die Horneburger Bürger beobachten die Ortskernsanierung sehr genau und haben sich dazu auch sehr unterschiedliche Meinungen gebildet. Vieles wird positiv gesehen, aber man hinterfragt auch das Geschehen rund um die Ortskernsanierung. Das ergab der rote Stuhl der SPD, der am 19.3. vor dem Marktkauf in Horneburg durchgeführt wurde.

Grundsätzlich begrüßen die Bürgerinnen und Bürger es, daß Horneburg attraktiver gemacht werden soll. Vielfach war die Meinung zu hören, dass es schon lange überfällig war. Damit verbunden ist der Eindruck, daß es jetzt zu viel auf einmal ist. Horneburg wird über einen sehr langen Zeitraum als einzige Baustelle wahrgenommen.

Die Bürger fragten sich, ob die langen Bauarbeiten nicht auch die Geschäfte schädigen, und ob offensichtliche Fehler, die zu erheblichen Mehrkosten führen, die Handlungsfähigkeit des Fleckens nicht auf Jahre einschränken würden – und so weitere künftige Projekte erschweren.

Alle erhoffen sich eine Belebung des Ortskerns und wünschen sich, dass die Bauarbeiten bald abgeschlossen werden. Aus unserer Sicht ist es fraglich, ob der noch länger andauernde zweite Bauabschnitt nicht zu größerer Unzufriedenheit bei der Bevölkerung führen könnte.

Die Ansiedlung des Drogeriemarktes begrüßen die Gesprächspartner größtenteils, dass der Auedamm in dem Zusammenhang nicht gleich mit saniert wird, um ein rundes Bild abzugeben, wurde aber bedauert.

Die meisten Befragten fanden den fertiggestellten ersten Bauabschnitt attraktiv, die neue Kreuzung kleiner Sande/ großer Sande/ Auedamm aber etwas zu eng.

Neben der Ortskernsanierung wurden ebenfalls weitere Themen angesprochen. Es wurde das neue in Arbeit befindliche Radwegekonzept gelobt und sich in dem Zusammen einheitlich Tempo 30 innerorts gewünscht. Der Sicherheitsgewinn würde den minimalen Zeitverlust mehr als ausgleichen, so die Meinung. Mehr bezahlbares Wohnen, im Sinne von sozialem Wohnungsbau, für junge Familien wurde thematisiert, aber auch Hilfestellungen in Alter und Armut, in etwa durch eine eigene „Tafel“. Insgesamt sollen mehr Freizeit und Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden, auch für junge Leute. Viele freuen sich auf die Neu-Eröffnung des Horneburger Freibades.

Mehr als 50 Gespräche in knapp 2 Stunden zeigen das rege Interesse der Horneburger, sich an der Gestaltung Ihres Wohnortes zu beteiligen.

 


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